Kloesterbilder

  1. Nicht heilig genannt werden wollen, bevor man es ist, sondern es erst sein, um mit Recht so genannt zu werden.
  2. Gottes Weisungen täglich durch die Tat erfüllen.
  3. Die Keuschheit lieben.
  4. Niemanden hassen.
  5. Nicht eifersüchtig sein.
  6. Nicht aus Neid handeln.
  7. Streit nicht lieben.
  8. Überheblichkeit fliehen.
  9. Die Älteren ehren,
  10. die Jüngeren lieben.
  11. In der Liebe Christi für die Feinde beten. (Mt 5,44)
  12. Nach einem Streit noch vor Sonnenuntergang zum Frieden zurückkehren. (Eph 4,26)
  13. Und an Gottes Barmherzigkeit niemals verzweifeln.
  14. Das sind also die Werkzeuge der geistlichen Kunst.
  15. Wenn wir sie Tag und Nacht unaufhörlich gebrauchen und sie am Tag des Gerichts zurückgeben, werden wir vom Herrn jenen Lohn empfangen, den er selbst versprochen hat:
  16. "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, hat Gott denen bereitet die ihn lieben." (1Kor 2,9)
  17. Die Werkstatt aber, in der wir das alles sorgfältig verwirklichen sollen, ist der Bereich des Klosters und die Beständigkeit in der Gemeinschaft.